Symptomatik

Etwa ein Drittel der Erwachsenen leidet regelmässig unter Ein- und Durchschlafstörungen. Die Folgen sind gravierend und reichen von Erschöpfung und Müdigkeit bis hin zur Schwächung des Immunsystems und verminderter Stressresistenz.

Der Leidensdruck ist hoch, da der Alltag durch die nächtlichen Schlafstörungen und die damit verbundene Müdigkeit oft nicht mehr gemeistert werden kann. Die Angst davor, wieder nicht schlafen zu können, lässt Betroffene schnell in einen Teufelskreis geraten, der sowohl körperliche als auch psychische Spuren hinterlässt.

Behandlungsansatz

Im Rahmen einer Verhaltenstherapie werden Informationen zu Schlafstörungen vermittelt, individuelle Auslöser eruiert und Strategien zur Verbesserung des Schlafes erarbeitet.

Häufige Fragen

Ab wann spricht man von einer behandlungsbedürftigen Schlafstörung?
Wenn Sie mehrmals pro Woche über mindestens einen Monat schlecht ein- oder durchschlafen und tagsüber unter Erschöpfung, Konzentrationsproblemen oder Reizbarkeit leiden, ist das ein deutliches Signal. Spätestens wenn der Alltag spürbar leidet, lohnt sich eine Therapie.
Sind Schlaftabletten eine Lösung?
Schlaftabletten können vorübergehend helfen, Schlafprobleme zu lindern. Da sie die Ursachen der Schlafstörung nicht beheben und ein Abhängigkeitsrisiko bergen, stellt deren Einnahme jedoch keine langfristige Lösung dar.
Wie lange dauert eine Therapie bei Schlafstörungen?
Verhältnismässig kurz: häufig zwischen acht und sechzehn Sitzungen. Erste Verbesserungen zeigen sich oft schon nach wenigen Wochen, wenn die ersten Verhaltensänderungen konsequent umgesetzt werden.

Kontakt

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