Symptomatik

Burnout beschreibt einen Zustand emotionaler Erschöpfung und reduzierter Leistungsfähigkeit infolge anhaltender beruflicher oder privater Überlastung. Die eigene Belastbarkeit reicht irgendwann nicht mehr aus, um den Stress zu bewältigen; Erholungsphasen wirken nicht mehr nach.

Häufige Zeichen: anhaltende Lustlosigkeit, schlechter Schlaf, das Gefühl, morgens nicht aus dem Bett zu kommen, deutlich weniger Energie als sonst, innere Distanz zur eigenen Arbeit, Reizbarkeit oder Zynismus.

Behandlungsansatz

In der Verhaltenstherapie schauen wir gemeinsam, welche Faktoren Ihre Belastung speisen und wo Ihre persönlichen Grenzen liegen. Wir arbeiten an Regulations- und Entlastungsstrategien und an den Mustern, die die Überlastung dauerhaft aufrechterhalten – etwa Perfektionismus, fehlende Grenzen oder ein Selbstwert, der primär über Leistung definiert wird.

Häufige Fragen

Wie unterscheidet sich Burnout von normaler Erschöpfung nach stressigen Phasen?
Normale Erschöpfung lässt nach Erholung und Pausen nach. Beim Burnout bleiben die Symptome bestehen, auch wenn Sie objektiv weniger zu tun haben oder Urlaub machen. Die Erschöpfung wird chronisch und greift zunehmend in den Alltag ein.
Kann ich parallel zur Therapie arbeiten?
Das hängt vom Schweregrad ab. Bei leichter bis mittelschwerer Belastung ist Arbeit oft weiterhin möglich und kann sogar stabilisierend wirken. Bei ausgeprägten Symptomen ist eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit angezeigt, die eine Hausärztin oder ein Hausarzt bescheinigt.
Wie lange dauert eine Therapie bei Burnout?
Häufig 15 bis 30 Sitzungen, bei komplexen Beschwerden durchaus bis zu 60. Zu Beginn steht meist die Stabilisierung und Entlastung im Vordergrund, bevor wir tiefere Themen wie Arbeitsorganisation und persönliche Grenzen bearbeiten.

Kontakt

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Gerne beantworte ich Ihre Fragen rund um eine psychotherapeutische Behandlung in einem persönlichen Gespräch.

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